Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann fordert, dass Gatterabschüsse endlich verboten werden. Ein derartiges Tiermassaker wie 2020 in Kaisers darf sich niemals mehr wiederholen.

Betrübt zeigt sich Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger über die Vorgänge in der Gemeinde Steeg. Wie die Tiroler Kronenzeitung berichtet, besteht die Gefahr, dass in Steeg wieder Wildabschüsse an einem Tiergatter erfolgen. Bereits im vergangenen Jahr schockierte das Tiermassaker in der Gemeinde Kaisers für internationales Aufsehen. „Der Aufschrei war groß, und dennoch will die Landesregierung nicht einlenken“, führt Mag. Abwerzger aus, der darauf verweist, dass die FPÖ im Tiroler Landtag mehrmals derartige Abschüsse unterbinden lassen wollte. „In einem unserem Antrag haben wir unmissverständlich das Verbot von Tötungsgattern in Tirol gefordert. Im Abänderungsantrag der Regierungsparteien ÖVP und Grüne war dann nur mehr davon die Rede, dass ‚Abschüsse in Wildgattern vermieden werden sollten‘. Man lässt sich also weiterhin die Option dieser bestialischen Methode offen, weshalb wir im Landtag dann auch gegen die Abänderung gestimmt haben“, erläutert der Tiroler FPÖ-Chef.

Mag. Abwerzger vermisst ein Einlenken der schwarz-grünen Regierung. „Was ich leider immer gesagt habe, gar befürchtet habe, sie machen es nun schon wieder“, hält Mag. Abwerzger fest, der diese Vorgangsweise als „bestialisch“ bezeichnet. „Wo ist der Aufschrei der einstigen Tierschützer in den Reihen der Grünen“, stellt er die Frage, und zugleich darauf verweist, dass ÖVP und Grüne derartige Praktiken jederzeit unterbinden könnten. Der zuständige Landesrat LH-Stv. ÖR Josef Geisler ist endlich gefordert, denn das Verhalten der Verantwortlichen ist widerwärtig, um es mit seinen Worten auszudrücken.“

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