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Tiroler FPÖ fordert Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, zugleich wird der Tiroler FPÖ-Obmann nicht an der Vorabinformation durch ÖVP-LH Platter am Montag teilnehmen, sondern auf die Anfragebeantwortung im Zuge des Landtages warten.

Die Causa Testungen durch die Firma „Lab Truck“ und die Causa Ärztezentrum-Betriebs GmbH beweisen für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Markus Abwerzger, dass in der Tiroler ÖVP schon mehr türkise „Kurz-Truppe“ steckt als erahnt: „Jetzt fängt LH Günther Platter auch mit Hintergrundgesprächen an. Zuerst werden die Medien hinter verschlossenen Türen informiert, dann sollen die Klubobleute am Montag antanzen“, stellt Mag. Abwerzger fest, der eine persönliche Teilnahme seinerseits ausschließt. „Wir haben klare Fragen in der dringenden Anfrage formuliert, die soll Platter beim kommenden Landtag auch öffentlich beantworten. Da kann er, wie bei der vergangenen Landtagssitzung, nicht einfach verschwinden, jetzt muss er sich der Tiroler Bevölkerung gegenüber verantworten, die türkisen ‚Kurz-Spielchen‘ haben in der Tiroler Politik nichts zu suchen“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der einen persönlichen massiven Vertrauensverlust in die schwarz-grüne Landesregierung in den Raum stellt.

Für FPÖ-Nationalrat, Mag. Gerald Hauser braucht es konkrete Aufklärung, denn die heutigen Aussagen von Experten in der Tiroler Tageszeitung, dass die Qualität, der seit Ende September von „Lab Truck“ durchgeführten PCR-Tests nicht angezweifelt werde, sollten hinterfragt werden. „Die HG Pharma hat laut TT nie einen Labordiagnostiker beschäftigt. Das bedeutet im Klartext, dass alle von der HG Pharma durchgeführten Tests nie richtig überwacht, kontrolliert und befundet wurden und daher möglicherweise nicht verwertbar waren. Da es nie einen dafür notwendigen und ständig anwesenden Labormediziner als Leiter des Labors gab, kann es so gewesen sein, dass eben nicht – wie gesetzlich erforderlich – überwacht und kontrolliert wurde“, stellt Mag. Hauser fest.

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann hält fest, dass die wesentlichste Frage ist, „warum wurden die Aufträge an die HG Pharma und an die Ärztezentrum-Betriebs GmbH ohne Ausschreibung vergeben, und warum wurden diese, an dubiose Gesellschaften vergeben, beide Vergaben müssen nun vom Landesrechnungshof geprüft werden.“

Beide FPÖ-Politiker erinnern abschließend daran, dass alle verordneten Pandemie-Maßnahmen wie Aus- und Einreisetests, Quarantänemaßnahmen, bis hin zu den verordneten Schließungen der Betriebe, auf den Testungen basierten.

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