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Für FPÖ-Landesparteiobmann wirft die angekündigte Entnahme von vier Problemwölfen in Tirol Fragen auf.

Die Definierung des Begriffs Problemwolf ist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger immer noch mehr als fraglich. Gerade die angekündigte Entnahme von vier Problemwölfen, so der Terminus der Landesregierung, wirft für den FPÖ-Landesparteiobmann daher Fragen auf: „Große Beutegreifer wie ein Wolf folgen ihrem Instinkt. Ein Problemwolf wäre daher eher einer, der eine Schafherde links liegen lässt, als sie anzugreifen“, erörtert Mag. Abwerzger, der auch auf die Problematik der Identifizierung verweist: „Wenn die Landesregierung auf DNA Abgleiche abstellt, dann muss man aber auch klar sagen, dass man dann auch den DNA identen Wolf braucht, sonst geht diese Methode ins Leere.“

Für den FPÖ-Obmann sind daher diese Fragen vorab zu klären: „Die ÖVP soll endlich keine Überschriften mehr produzieren, sondern Taten folgen lassen“, kritisiert Mag. Abwerzger, der auf die Haltung der FPÖ verweist: „Auf den Almen in Tirol hat der Wolf nichts verloren, auch keine anderen großen Beutegreifer. Die Problematik ist seit Jahren bekannt, doch die ÖVP hat nie etwas gemacht, außer inhaltsleeren Ankündigungen. Der geforderte Herdenschutz kostet Millionen an Euro, die aber nicht dafürstehen, sondern andernorts besser investiert sind.“

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