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Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann wirft der Bundes- und der Landesregierung vor, dass die Sommermonate ungenützt wurden, um eine Arbeitskräftekampagne für den Tourismus zu starten.

„Wiederholt Alarmstufe Rot“, ortet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger für die kommende Wintersaison, denn immer mehr Hotels müssen ganze Stockwerke schließen, oder sperren gar nicht auf, da kein Personal zur Verfügung steht. „Die Situation und die Prognosen sind fatal für den Tourismusstandort Tirol, der Personalmangel im Tourismus stellt ein enormes Risiko für die kommende Wintersaison dar“, äußert sich Mag. Abwerzger in einer Aussendung besorgt. „Ich frage mich schon, was haben die Bundes- und die Landesregierung in den Sommermonaten gemacht, damit der Tourismus wieder hochgefahren wird“, ergänzt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann.

Die von ÖVP-Touristiker LAbg. Mario Gerber geforderte vermehrte Anstellung von ausländischen Personal werde aber wohl auch nicht das Allheilmittel sein: „Der Tourismus muss wieder attraktiv gemacht werden, vor allem muss Jugendlichen – die sich in der Berufsorientierungsphase befinden – eine der vielen touristischen Ausbildungsmöglichkeiten nahegebracht werden, denn der Tourismus ist im Vergleich zu anderen Berufen immer noch lukrativ und ermöglicht Aufstiegsmöglichkeiten“, erörtert Mag. Abwerzger.

„Es hätte eine Arbeitskräftekampagne in den Sommermonaten dringend gebraucht, damit die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer im Tourismus genügend Personal bekommen“, stellt Mag. Abwerzger abschließend fest, der politisches Versagen ortet: „Gerade der für Tourismus zuständige ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter hätte tätig werden müssen, denn einige Touristiker haben ihm sicher auch von den bestehenden und prognostizierten Personalproblemen berichtet“, kritisiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann, der zugleich Platter Amtsmüdigkeit attestiert: „Tirol lebt vom Tourismus, daher braucht es ein eigenes Regierungsmitglied, welches nur für Tourismus und Arbeit zuständig ist, es ist ein Skandal, dass die ÖVP die Probleme ignoriert, statt agiert.“

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