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Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf einen Antrag der FPÖ im Tiroler Landtag bzgl. Studie zu Auswirkungen des Wegfalls des Dieselprivilegs auf Pendlerinnen und Pendler.

„545.000 Lkw-Fahrten sind keine ausreichende Basis für eine Studie, warum Lkw über den Brenner fahren“, so kommentiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die jüngste Erhebung des Verkehrsclubs Österreich. Er verweist darauf, dass das Dieselprivileg nicht die Hauptursache für den Transit ist: „Italien praktiziert ähnliches, denn dort bekommen Lkw- Unternehmen am Jahresende eine Dieselgutschrift für die gesamte Tankmenge eines Jahres in Italien.“ Ein Lkw komme mit vollem Tank über 3000 Kilometer.

Der Tiroler FPÖ-Chef erinnert in diesem Zusammenhang an einen Antrag der FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag: „Wir ersuchten 2019 die Landesregierung, eine Studie in Auftrag zu geben, worin untersucht wird, wie viel Ausweichverkehr es tatsächlich im Bereich des Lkw-Verkehrs im Bundesland Tirol gibt. Weiters soll die Studie auch die Aufhebung des Dieselprivilegs prüfen, welche konkreten finanziellen Belastungen würden auf die Pendlerinnen und Pendler in Tirol zukommen“, zitiert Mag. Abwerzger, der anfügt, dass die Studie bis heute nicht vorliegt, obwohl der Antrag angenommen wurde.

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann kann sich einen Wegfall des Dieselprivilegs nur dann vorstellen, wenn die Pendlerinnen und Pendler nicht davon betroffen sind: „Derartige finanzielle Mehrbelastungen in diesen Zeiten lehnen wir ab, die grüne – ideologisch motivierte – Anti-Dieselprivilegs-Politik geht zu Lasten der Tiroler Pendlerinnen und Pendler.“

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